Permanent Cosmetic Make-up – Für immer schön fühlen?

Mehr als 2,2 Milliarden Euro gaben die Deutschen 2024 für Kosmetikprodukte aus. Und trotzdem wünschen sich laut einer Umfrage etwa 50 Prozent der Menschen, attraktiver zu sein, als sie es gerade sind. Es gibt demnach in Deutschland eindeutig einen großen Wunsch nach Schönheit und Attraktivität und vor allem Frauen legen entsprechend großen Wert auf ihr Äußeres.

Eine trendige und zeit- wie langfristig auch kostensparende Alternative zu Kosmetikprodukten ist Permanent Cosmetic Make-up. Was Permanent Make-up ist, wie es wirkt, warum die Türkei sich zu einem internationalen Hotspot für Make-Up entwickelt hat und ob das Permanent Make das Potenzial dazu hat, die klassische Kosmetikbranche abzulösen, erfahren Sie hier.

Was ist Permanent Make-Up?

Viele bezeichnen das Permanent Make-up auch als “kosmetische Tätowierung” und in mancherlei Hinsicht gibt es Ähnlichkeiten zwischen Tätowierungen und der Kosmetikanwendung. Beim Permanent Make-up werden nämlich die Farbpartikel in die Haut gespritzt. Während eine Tätowierung aber in die obersten Hautschichten eingearbeitet wird, wird das Permanent Cosmetic Make-up in die mittlere Haut eingebracht. In der mittleren Hautschicht hält die Maßnahme dann etwa ein bis fünf Jahre an. Folgende Bereiche sind beliebt für den Einsatz von Permanent Cosmetic Make-up: 

  • Augenbrauen 
  • Wimpernkranz
  • Lippe


Es gibt auch medizinische Gründe, warum Permanent Cosmetic Make-up eingesetzt wird. Zum Beispiel um Narben zu kaschieren oder ähnliches. Zu allen kosmetischen Angelegenheiten beraten wir Sie gerne im Detail und zeigen Ihnen auf, was mit Permanent Cosmetic Make-up für Sie möglich ist.

Vorteile von Permanent Cosmetic Make-up

Gegenüber konventioneller Kosmetik hat das Permanent Make-up einige entscheidende Vorteile. Dazu gehört: 

Permanent Cosmetic Make-up

Klassische Kosmetik

  • Langanhaltend.
  • Muss täglich aufgetragen werden. 
  • Kein täglicher Arbeitsaufwand. 
  • Kosmetik muss immer händisch aufgetragen werden. 
  • Kostet einmalig. 
  • Kostet regelmäßig kleine und mittlere Summen. 
  • Wird auch von Allergikern vertragen.
  • Sorgt oft für Hautirritationen. 
  • Ist auch bei Schweiß und anderen Belastungen tragbar. 
  • Verläuft in der Regel, wenn es mit Wasser in Berührung kommt. 

Permanent Cosmetic Make-up hat also einige große Vorteile, die besonders interessant werden, wenn Sie bislang viel Zeit und Geld auf Kosmetik verwendet haben und nach einer Alternative suchen.

Behandlungsablauf Permanent Cosmetic Make-up

Auch wenn es sich um keine OP oder ähnliches handelt, unterziehen Sie sich doch einem medizinischen Eingriff. Das bedeutet auch, dass die Behandlung immer nur durch dafür ausgebildetes medizinisches Fachpersonal durchgeführt werden darf. Hier finden Sie den groben Ablauf einer Behandlung: 

  1. Sie kommen zum Vorgespräch mit dem behandelnden Mediziner zusammen und besprechen den geplanten Eingriff, das gewünschte Behandlungsziel und die möglichen Risiken. 
  2. Sie erhalten vor der Behandlung eine lokale Narkose. Sie werden also keine Schmerzen verspüren. 
  3. Mit einem feinen Stift werden die Farbpartikel in die Haut eingelassen. 
  4. Nach einer bis drei Stunden ist die Behandlung in der Regel abgeschlossen. 
  5. Es folgt eine Nachuntersuchung und ein Abschlussgespräch. 


Nach der Behandlung beginnt die Heilungsphase, die Sie aktiv unterstützen können und sollten. Erst wenn die Heilung vollständig abgeschlossen ist, ist auch die Behandlung vollständig beendet.

Mögliche Nebenwirkungen von Permanent Cosmetic Make-up

Natürlich kann es bei der Behandlung zu leichten Nebenwirkungen kommen. Diese sind in aller Regel harmlos und kein Grund zur Sorge. Rötungen, Schwellungen und leichte Krustenbildung treten zum Beispiel häufig nach der Behandlung auf, eine allergische Reaktion auf die Farbe hingegen sollte in der Voruntersuchung ausgeschlossen werden. Während und nach der Behandlung kann es auch zu leichten Blutungen kommen, die aber schnell wieder gestillt werden sollten. Bei einer unsachgemäßen Durchführung der Behandlung kann es auch zu Infektionen u. Ä. kommen. Vertrauen Sie daher bitte wirklich nur dem dafür geeigneten Fachpersonal. 

 

Nachsorge nach Permanent Cosmetic Make-up Behandlung

Wenn die Powder Brows fertig sind oder welche Behandlung Sie auch immer vorgenommen haben abgeschlossen ist, ist der medizinisch begleitete Teil beendet. An diesem Punkt beginnt aber auch die Nachsorge. Was Sie tun und lassen sollten: 

Vermeiden Sie Sport und anstrengende körperliche Aktivitäten für etwa zehn Tage.

Verhindern Sie starkes Schwitzen.

Meiden Sie Solarien, Saunen und Dampfbäder für mindestens zehn bis 14 Tage.

Schlafen Sie auf frischer und sauberer Bettwäsche.

Kratzen Sie die betroffenen Stellen nicht und entfernen Sie den Wundschorf nicht.

Schwimmen Sie für etwa zwei Wochen nicht im Meer, See oder Pool.

Verwenden Sie die bereitgestellten Salben und kühlen Sie die betroffenen Areale wie mit dem behandelnden Arzt abgesprochen.

Je ernster Sie die Nachsorge nehmen, desto besser verläuft der Heilungsprozess. Tun Sie sich also selbst den Gefallen und halten Sie die Pflegetipps ein, die das medizinische Personal mit Ihnen bespricht.

Kosten Permanent Cosmetic Make-up in der Türkei

Die Kosten sind bei einem Eingriff in der Türkei deutlich geringer, als in Deutschland, Österreich oder der Schweiz. Die tatsächlichen Kosten hängen von der Art des Eingriffs und den jeweiligen Voraussetzungen ab, liegen in Deutschland aber in einem Bereich zwischen 700 und 3.000 Euro, während Sie in der Türkei nur 200 bis 1.000 Euro einplanen müssen. Wir beraten Sie gerne im Detail und besprechen mit Ihnen auch die Kosten für Ihren individuellen Fall, wenn wir Interesse geweckt haben.

 

Häufig gestellte Fragen

Wie lange hält Permanent Make-up?

Permanent Make-up hält in der Regel durchschnittlich zwischen 1 und 5 Jahren. Die Haltbarkeit hängt unter anderem vom Hauttyp und davon ab, wie gut der behandelte Bereich gepflegt wird.

Permanent Make-up beinhaltet das Auftragen von kosmetischen Tätowierungen, um dauerhaftes Eyeliner-Make-up und Farbverstärkungen für Gesicht, Lippen und Augenlider zu schaffen. Außerdem ermöglicht es vollere, dauerhaft wirkende Augenbrauen, kann kleinere Narben kaschieren und bei Bedarf auch zur optischen Verbesserung des Brustwarzenhofs beitragen.

Ja, Permanent Make-up ist besonders sinnvoll für Menschen mit einem aktiven Lebensstil oder für diejenigen, denen das Auftragen von Make-up schwerfällt. Außerdem hilft es Personen, die unter Alopecia (Haarausfall), nach Brustoperationen oder an Vitiligo (Hautpigmentstörungen) leiden.

Permanent Make-up ist in der Regel kein schmerzhafter Eingriff. Die Kosmetiktätowiererinnen und -tätowierer verwenden örtliche Betäubungsmittel, um die Behandlung für die Kundinnen und Kunden so angenehm wie möglich zu gestalten. Wie stark die Behandlung empfunden wird, hängt außerdem von der individuellen Schmerzempfindlichkeit und vom behandelten Bereich ab.

Die beliebteste Permanent-Make-up-Behandlung ist Microblading, eine spezielle Form der Augenbrauen-Tätowierung. Dabei gestaltet die Kosmetikerin oder der Kosmetiker vollere und natürlich wirkende Augenbrauen, indem Farbpigmente in feinen, haarähnlichen Strichen direkt unter die Haut eingebracht werden.

Ähnlich wie bei normalen Tätowierungen verliert die Haut mit der Zeit an Elastizität, und die Farbe des Permanent Make-ups verblasst allmählich.

In der Regel dauert es etwa 4 bis 6 Wochen, bis die Augen nach einem Permanent-Eyeliner vollständig verheilt sind.

Die Entfernung von Permanent Make-up kann auf verschiedene Weise erfolgen, zum Beispiel durch Laserbehandlung, Salzlösung (Saline Removal) oder Glycolsäure. Dabei sollte man beachten, dass dieser Prozess schmerzhaft oder kostspielig sein kann und oft nicht vollständig wirksam ist.

Permanent Make-up, auch bekannt als Mikropigmentierung, ist eine hervorragende Lösung für viele Menschen. Zu den idealen Kandidatinnen und Kandidaten gehören:

  • Alter: Ab 18 Jahren.

  • Voller Terminkalender: Menschen mit einem sehr vollen Alltag, die gepflegt aussehen möchten, ohne täglich viel Zeit für Make-up aufzuwenden.

  • Körperliche Einschränkungen: Personen mit Arthritis, Handzittern, Sehbeeinträchtigungen oder neurologischen Erkrankungen (wie Parkinson oder Multiple Sklerose), denen das Auftragen von herkömmlichem Make-up schwerfällt.

  • Patientinnen und Patienten in der Genesung: Menschen nach Chemotherapie, rekonstruktiven Operationen (z. B. bei Lippen-Kiefer-Gaumenspalten oder Mastektomien) oder mit Erkrankungen, die die Hautpigmentierung beeinflussen.

  • Augenbrauenprobleme: Personen mit dünnen, lückenhaften oder ungleichmäßigen Augenbrauen aufgrund von Erkrankungen (wie Alopecia oder Schilddrüsenunterfunktion), übermäßigem Zupfen oder natürlichem Haarausfall.

  • Aktiver Lebensstil: Sportlerinnen, Sportler und Schwimmerinnen und Schwimmer, die Make-up tragen möchten, ohne sich Sorgen über Verwischen oder Verlaufen beim Training machen zu müssen.

Permanent-Make-up-Behandlungen sind nicht für jede Person geeignet. Zu den Gegenanzeigen gehören:

  • Unter 18 Jahre: Eine elterliche Einwilligung ist erforderlich.

  • Allergie gegen Betäubungsmittel.

  • Aktiver Herpesausbruch (Lippenherpes).

  • Schwangerschaft oder Stillzeit.

  • Personen nach einer Organtransplantation.

  • Menschen mit Herzerkrankungen oder Herzschrittmachern.

  • Diabetes Typ 1: Eine ärztliche Genehmigung ist erforderlich, insbesondere bei Insulinresistenz.

  • Unkontrollierter Bluthochdruck.

  • Personen mit Virusinfektionen oder Autoimmunerkrankungen wie Lupus.

  • Hauterkrankungen wie Ekzeme, Dermatitis, Psoriasis oder Rosazea im Behandlungsbereich.

  • Allergie gegen Metallbestandteile, da diese in Pigmenten und Nadeln enthalten sein können.

  • Neigung zu Keloidnarben (stark wucherndes Narbengewebe).

  • Kürzliche Anwendung von Accutane, da dieses die Haut austrocknet und verdünnt.

Eine gründliche Vorbereitung vor der Behandlung hilft dabei, optimale ästhetische Ergebnisse zu erzielen. Werden diese Hinweise nicht beachtet, kann dies das Endergebnis beeinträchtigen.

  • Keine blutverdünnenden Medikamente wie Aspirin, Midol, Excedrin, NSAR (z. B. Advil, Motrin, Naproxen, Aleve), Ibuprofen oder entzündungshemmende Mittel mindestens 7 Tage vorher einnehmen.

  • Kein Botox oder keine kosmetischen Filler mindestens 2 Wochen vor der Behandlung.

  • Chemische Behandlungen, Peelings, Hautabschleifungen oder andere invasive Anwendungen im Behandlungsbereich etwa 4–6 Wochen vorher vermeiden.

  • Vitamin-A-Derivate (inkl. Retinol) mindestens 1 Monat vor der Behandlung absetzen.

  • Accutane mindestens 12 Monate vor dem Termin absetzen.

  • Keine Seren mindestens 6 Monate vorher verwenden.

  • Kein Alkohol und kein Koffein 1 Tag vor und 1 Tag nach der Behandlung konsumieren.

  • Keine Gesichtsbehandlungen oder chemischen Peelings 4 Wochen vor der Behandlung.

  • Keine Anti-Aging- oder Anti-Akne-Produkte im oder um den Behandlungsbereich 2 Wochen vorher anwenden.

  • Nahrungsergänzungsmittel mit blutverdünnender Wirkung mindestens 7 Tage vorher vermeiden, z. B. Dong Quai, Fischöl, Knoblauch, Ingwer, Ginkgo biloba, Ginseng, Grüner Tee, Rotklee und Vitamin E.

  • Bei Lippenherpes rechtzeitig mit oralen antiviralen Medikamenten (z. B. Acyclovir, Famciclovir oder Valacyclovir) 3 Tage vor dem Termin beginnen.

  • Vor der Behandlung sollte ein Verträglichkeitstest (Scratch-Test) durchgeführt werden, um sicherzustellen, dass keine allergische Reaktion auf die Pigmente auftritt.

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